D Digitale Welten Festival Rückblick 2q25 t

Wie kann die Realität neu programmiert werden? Was passiert, wenn junge Menschen selbst bestimmen, wie unsere digitale Zukunft aussehen soll?

 

Unter dem Motto „Reprogramming Reality“ rückte das diesjährige Digitale Welten Festival genau diese Fragen in den Mittelpunkt: Denn online wie offline geben Schönheitsideale, Big-Tech und Influencer*innen den Takt vor. Cool sein, Likes kassieren und in den Feed passen scheint immer wichtiger zu werden. Doch was, wenn man nicht nach diesen Regeln spielt?

 

Vom 7. bis 9. Oktober 2025 trafen sich 45 Jugendliche und 39 Mentor*innen, Künstler*innen und Teamer*innen zur achten Ausgabe des Digitale Welten Festivals im Crespo Haus in Frankfurt und verwandelten es in ein Labor für Zukunftsfantasien und intergenerationelle Teamarbeit. Drei Tage Hackathon, gefolgt von einer professionellen Ausstellung: Zwischen kreativem Chaos und konzentrierter Arbeit entstanden Projekte, die nicht nur Technik, sondern auch gesellschaftliche Fragen ins Zentrum stellten.

Tag 1
Tag 2
Tag 3
Anti-Fakenews-Robot

Der Anti-Fakenews-Robot ist ein Roboter mit Seele – und Bewusstsein für die Wichtigkeit politischer Bildung. Ganz ohne künstliche Intelligenz geht er mit seinen Nutzer*innen ins Gespräch und klärt auf über Fake News und fragwürdige Ideale, die die digitale Welt reproduzieren und verstärken. So kann er Leuten dabei helfen, Fakenews zu erkennen und nicht darauf reinzufallen.

 

Das Team kam bei der Umsetzung sehr ins Schwitzen, denn die Zeit war knapp und die Ideen groß. Aber dann kam zum Glück noch Micha ins Team, sagen Nicolas, Fredy, Nikita, William und Alexander, und die Arbeit lief spitze. Der Prototyp, der hier zu sehen ist, kann bereits ein wenig sprechen!

PinPost: das Opinion Board

Das Opinion Board ist ein Ort, an dem man sich ohne fiese Kommentare und Hate Speech austauschen kann. Jakob, Leonard und Jaspar wollen damit Menschen zeigen, wieviel Spaß es macht, mit Pinboards zu kommunizieren, aber auch, dass es wichtig ist, auch im echten, analogen Leben miteinander im Gespräch zu bleiben.

 

Erst wollte Leonard seine Projektidee aufgeben, aber als er gemerkt hat, wie die ganze Festival-Community mit Sticky Notes losgelegt hat und kreativ geworden ist, wusste er, die Idee hat Potenzial!

Jungle Biome Box

Häuser pflastern auf der Welt so viel Grund und Boden zu – und das, obwohl immer wieder Häuser leer stehen und anscheinend nicht gebraucht werden. Die Jungle Biome Box eignet sich diese leeren Flächen an und bringt den Dschungel in die Großstadt. Sie neutralisiert die verschmutzte Luft der Innenstädte durch Photosynthese und bietet gleichzeitig Schutzraum für Tiere – hier von Vögeln repräsentiert, die Anton, Emil, Lennard und Mian selbst visioniert, 3D-modelliert und gedruckt haben.

T.A.U.B.E.

“Wir zeigen auf, wie Tauben wirklich sind. Glaubt nicht dem süßen Anschein!“ sagen Mutahar, Ben, Daniel, Ivan, Mylo und Julius.

Die T.A.U.B.E., die Taktische Abhör- und Beobachtungseinheit, ist eine Cyborg-Roboter-Taube, die ihre Artgenossen begleitet und freundlich hinter ihnen aufräumt. Mit ihrer integrierten Mini-Gun spritzt sie Putzmittel auf alle Stellen, wo die Kolleg*innen nicht ganz so…. ordentlich waren.

67 Roblox Obby

Das Game 67 Roblox Obby ist ein Parkour mit 67 schwierigen Hindernissen, die Milan und Nyan entwickelt haben. Hier erschufen sie eine ganz andere Welt ohne Grenzen, wo man seinen Avatar – also quasi sich selbst – nach eigenen Vorstellungen anpassen kann. Das Game ist ein Ort der Freiheit. Wenn man dort ist, braucht man sich keine Sorgen zu machen.

Lazy Gadgets

Die ganze Welt scheint voller Macher*innen, Influencer*innen und super effizienter (und gestresster) Leute. Wollen wir das wirklich?

 

Dafür gibt es jetzt Lazy Gadgets: Kein Bock aus dem Haus zu gehen? Hier kommt der Speed-Booster, der Schuh, der jeden noch so faulen durch die Gegend flitzen lässt. Schon wieder ewig im Geldbeutel suchen, um an der Kasse zu bezahlen? Mit dem mobilen Geldabzählgadget kann jeder einfach sein Geld Richtung Kasse schießen lassen. (Erweiterbar mit vielen Features wie Kreditkartenhalter oder Uhr!)

 

In der vollen U-Bahn, aber mal wieder kein Sitzplatz frei? Hier kommt der “Sitzplatz zum Mitnehmen” – der neueste Rucksack mit Sitzfunktion. (Extra Tasche enthalten!)

 

Lazy Gadget: die spekulative Design-Serie für alle, die auch mal faul sein wollen!

ADRARSHPK (Veggie Game)

Alle im Netz sagen dir, wie du noch gesünder und nachhaltiger kochen und essen solltest. Aber so richtig motivierend ist das noch lange nicht.

 

Das Veggie-Game ADRARSHPK verleitet dich spielerisch zu vegetarischer Ernährung – endlich ein sinnvoller Einsatz von Gamification. Im digitalen Restaurant müssen Zutaten für ein Gericht gesammelt werden. Die grafische Darstellung des Schlachtungsprozesses steht im Kontrast zum harmlosen Ernten von nicht-tierischen Zutaten und soll so nachhaltig dazu bewegen, die eigenen Essgewohnheiten zu hinterfragen.

SMP - Smashed Mirror Project

Das Artist Team arbeitete zunächst an einer App, die beim Erstellen der eigenen Outfits helfen sollte und dazu ermunterte, keine neuen Klamotten zu brauchen. Dann aber wollten sie etwas symbolisch stärkeres entwickeln: das Smashed Mirror Project.

 

Der zerbrochene digitale Spiegel macht darauf aufmerksam, dass sich dringend etwas in den Erwartungen unserer Gesellschaft ändern muss. Die Ergebnisse einer Umfrage erscheinen nach und nach, bis der Spiegel zerbricht und die Erwartungen an die Gesellschaft zerstört werden.

CrowdView

Alle kennen die Welt durch die immer gleiche Ästhetik und Visualisierung durch Google Maps und die integrierte 360°-Bild Funktion von Street View. Aber was, wenn wir den Blick auf die Welt selbst gestalten könnten, durch unsere eigene App? CrowdView nimmt das 360° Karten-App Konzept und erweitert es um partizipative Mechaniken aus den sozialen Medien, um ein buntes Engagement mit der eigenen Umgebung zu fördern!

Social Maze

Social Maze ist ein Serious Game, das Menschen spielerisch über Social Media- und Online-Gaming-Sucht aufklärt. In 3 Game-Levels wird sich durch ein Labyrinth gespielt und  als Belohnung gibt es wichtige Informationen zu Hilfestellungen und Anlaufstellen. Social Maze – das Spiel für einen achtsameren Medienkonsum

Tag 4
Auch mal mitmachen?

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Danke!
Bis zum nächsten Mal! ❤
Festival Künstler*innen
Naoto
Hieda
they+
Tallin
Künstler*in
Catharina
Szonn
sie/ihr
Berlin
Künstler*in
Carolin Liebl &
Nikolas Schmid-Pfähler
sie/ihr & er/ihm
Offenbach
Künstler*in
Das Festival Team
Elena Schweikert
Elena
Schweikert
sie/ihr
Köln
Team
Anna
Meik
sie/ihr
Frankfurt
Team
Elizaveta
Kazantseva
sie/ihr
Frankfurt
Team
Kathrin
Stößer
sie/ihr
Darmstadt/Frankfurt
Team
Sandra steht an einer Staffelei und zeichnet eine Abbildung von Justitia.
Sandra
Binder
sie/ihr
Friedberg
Team
Jeanne Charlotte
Vogt
sie/ihr
Frankfurt & Hamburg
Team
Bild von Liv
Liv
Märtens
sie/ihr
München
Team
Sascha
Sascha
Korolkov
er/ihm
Frankfurt
Team
Rainer
Killinger
er/ihm
Frankfurt
Team
Felix
Bitz
er/ihm
Frankfurt
Educator
Eine Kooperation von
Gefördert von
Unterstützt von

Für Menschen ab 11 Jahren / Kreativ-Hackathon: 07.-09. Oktober 2025 /  AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: 10. Oktober 2025

 

Online wie offline geben Schönheitsideale, Big-Tech und Influencer*innen den Takt vor. Cool sein, Likes kassieren, In den Feed passen. Doch was, wenn du nicht nach diesen Regeln spielst?

 

Unter dem Motto “Reprogramming Reality” hinterfragst du beim Digitale Welten Festival, was „normal“ ist und entwickelst Ideen für eine diverse und faire Gesellschaft.

 

Im Team mit anderen Jugendlichen und Mentor*innen aus Kunst und IT arbeitest du 3 Tage lang an deinen eigenen Projekten. Mit digitalen Tools, Basteln, Zeichnen, Upcycling und allem, was dir sonst einfällt. Kritisch, kreativ und empowernd.

 

Die Ergebnisse präsentieren wir in einer Ausstellung und feiern sie mit Freund*innen, Familie und allen Interessierten.

 

Also, wenn du in den Herbstferien vom 7. bis 10. Oktober 2025 noch nichts vorhast, dann sei dabei!

 

Festivalprogramm
Die Festival-Künstler*innen
Carolin Liebl &
Nikolas Schmid-Pfähler
sie/ihr & er/ihm
Offenbach
Künstler*in
Naoto
Hieda
they+
Tallin
Künstler*in
Catharina
Szonn
sie/ihr
Berlin
Künstler*in
FREQUENTLY ASKED QUESTIONS:
Was ist ein Kreativ-Hackathon?

Ein Hackathon ist ein Event, bei dem Menschen zusammenkommen, um in Teams an spannenden, selbst ausgedachten Projekten zu arbeiten. Es geht darum, mithilfe von Technik kreative Ideen und Lösungen für echte Probleme zu finden, die euch betreffen. Ihr habt drei Tage Zeit, um eure Ideen mit Support von tollen Mentor*innen umzusetzen und am Ende zu präsentieren. Nutzt die Skills unserer Künstler*innen und verschiedene Methoden wie Programmieren, Löten, Design und mehr. Es geht vor allem darum, Neues zu lernen, gemeinsam Spaß zu haben und kreativ zu sein.

Wer kann mitmachen?

Alle Menschen zwischen 11 und 18 Jahren können mitmachen. Ihr braucht keine Vorkenntnisse oder genaues Wissen über Technik, um teilnehmen zu können.

Wann findet das Event statt?

Der Hackathon findet in der ersten Herbstferienwoche vom 7. bis zum 9. Oktober von 10 bis 18 Uhr statt. Die Ausstellungseröffnung ist am 10. Oktober um 18 Uhr.

Wo findet das Event statt?

Der Hackathon findet in Frankfurt am Main statt.

 

Crespo Haus

Weißfrauenstraße 1–3

60311 Frankfurt am Main

 

Auf Karte anzeigen c

Was kostet die Teilnahme?

Die Teilnahme kostet solidarisch 0-30 € – inklusive Getränke, Snacks und Verpflegung. Ihr könnt bei der Anmeldung ganz einfach eingeben, wieviel ihr zahlen könnt und möchtet.

Wo werden die Ergebnisse präsentiert?

Die Ausstellungseröffnung bildet den feierlichen Abschluss des Festivals. Hier könnt ihr eure fertigen Projekte präsentieren und die Ergebnisse der anderen Workshopgruppen bestaunen. Familien, Freund*innen und alle anderen Interessierten sind herzliche eingeladen vorbeizuschauen.

Aber sind Hacker*innen nicht böse?

Nein, das Bild, das Medien oft von Hacker*innen zeichnen, trifft wenn überhaupt nur auf einen sehr kleinen Teil von Hacker*innen zu. Der ursprüngliche Begriff meint tatsächlich auch etwas anderes, als die inzwischen gängige Duden-Deutung.

Bei unseren Events fühlen wir uns der ursprünglichen Begriffsbedeutung verbunden. Hacken bedeutet für uns einen kreativen und kritischen Umgang mit Technik. Wir wollen gemeinsam Systeme (nicht nur technische) verstehen, auseinandernehmen und neu zusammensetzen und anpassen – das bedeutet für uns Hacken. Außerdem fühlen wir uns der →Hacker*innenethik verpflichtet und thematisieren sie auf verschiedene Arten bei unseren Angeboten.

Wie kann ich mich anmelden?

Das geht ganz einfach online über diesen Link: →ticket.nodeforum.org/dw-25

GRUSSWORT UNSERER SCHIRMHERRIN

Hallo an alle Interessierten im Bereich der digitalen Medien und der Medienkunst,

 

als Sozial- und Gesundheitsdezernentin setze ich mich viel damit auseinander wie es den Menschen in Frankfurt geht, was sie brauchen und wie wir hier vor Ort gut miteinander leben können. Das Leben der Menschen findet aber seit langer Zeit nicht mehr nur offline, sondern auch online statt. Es gibt kaum noch Personen, die nicht auch im Internet unterwegs sind und ein Smartphone, Laptop oder Computer nutzen. Ganz besonders Kinder und Jugendliche nutzen digitale Medien inzwischen selbstverständlich. Damit gehört die digitale Welt untrennbar zur sozialen Welt. Das hat einen großen Einfluss auf die Art und Weise wie wir alle kommunizieren, wo und welche Nachrichten wir konsumieren, wie Algorithmen funktionieren und uns beeinflussen.

 

Hinzu kommt die technische Entwicklung, die unglaublich schnell voranschreitet. Ich selbst bin noch keine Expertin der sozialen digitalen Welt, aber es ist von unschätzbarer Bedeutung, dass wir alle uns mit diesen Fragen auseinandersetzen. Es beeindruckt mich, wenn ich sehe wie Apps uns alle miteinander vernetzen und welche politischen Bewegungen daraus erwachsen. Digitale Medien eröffnen neue Möglichkeiten unsere soziale Welt zu gestalten. Hin und wieder bin ich jedoch besorgt, wenn ich feststelle, wie viel Hassnachrichten im Internet versandt werden oder wie geschickt dort Betrugsmaschen zum Einsatz kommen.

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Was ist Digitale Welten?

Digitale Welten ist ein Programm und Netzwerk für politische und kulturelle Medienbildung in Frankfurt am Main und Hessen. Im Mittelpunkt stehen die kreative und kritische Auseinandersetzung mit Medien, Technologien, Informatik, Design und Kunst.

 

Bei Digitale Welten habt ihr die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken, eigene Projekte zu gestalten und eure Ideen einzubringen. In unseren Workshops und Veranstaltungen lernt ihr nicht nur neue Fähigkeiten, sondern entwickelt gemeinsam mit anderen kreative Tech- und Kunstprojekte. Ob Film, Design oder Programmierung – wir unterstützen euch dabei, eure Visionen zum Leben zu erwecken.

Das Team
Elena Schweikert
Elena
Schweikert
sie/ihr
Köln
Team
Elizaveta
Kazantseva
sie/ihr
Frankfurt
Team
Kathrin
Stößer
sie/ihr
Darmstadt/Frankfurt
Team
Sandra steht an einer Staffelei und zeichnet eine Abbildung von Justitia.
Sandra
Binder
sie/ihr
Friedberg
Team
Jeanne Charlotte
Vogt
sie/ihr
Frankfurt & Hamburg
Team
Bild von Liv
Liv
Märtens
sie/ihr
München
Team
Anna
Meik
sie/ihr
Frankfurt
Team
Felix
Bitz
er/ihm
Frankfurt
Educator
Rainer
Killinger
er/ihm
Frankfurt
Team
Sascha
Sascha
Korolkov
er/ihm
Frankfurt
Team
Eine Kooperation von
Gefördert von
Unterstützt von
Digitale Welten 2025: Ausstellung
Programm
Künstler*innen
Carolin Liebl &
Nikolas Schmid-Pfähler
sie/ihr & er/ihm
Offenbach
Künstler*in
Naoto
Hieda
they+
Tallin
Künstler*in
Catharina
Szonn
sie/ihr
Berlin
Künstler*in
Teilnehmer*
innen
Frankfurt
Als Gruppe zur Ausstellung?

Als Schulklasse, mit dem Jugendzentrum oder einem Geburtstag die Ausstellung besuchen? Melde dich unter anmeldung@digitale-welten.org mit deinem Wunschtermin und wir machen es möglich. Gerne auch in Verbindung mit einem spannenden Trickfilm-Workshop.

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Was ist Digitale Welten?

Digitale Welten ist ein Programm und Netzwerk für politische und kulturelle Medienbildung in Frankfurt am Main und Hessen. Im Mittelpunkt stehen die kreative und kritische Auseinandersetzung mit Medien, Technologien, Informatik, Design und Kunst.

 

Bei Digitale Welten habt ihr die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken, eigene Projekte zu gestalten und eure Ideen einzubringen. In unseren Workshops und Veranstaltungen lernt ihr nicht nur neue Fähigkeiten, sondern entwickelt gemeinsam mit anderen kreative Tech- und Kunstprojekte. Ob Film, Design oder Programmierung – wir unterstützen euch dabei, eure Visionen zum Leben zu erwecken.

Das Ausstellungsteam
Elizaveta
Kazantseva
sie/ihr
Frankfurt
Team
Kathrin
Stößer
sie/ihr
Darmstadt/Frankfurt
Team
Carolin Liebl &
Nikolas Schmid-Pfähler
sie/ihr & er/ihm
Offenbach
Künstler*in
© Christopher Weymann
Gloria
Schulz
Berlin
Künstler*in
Eine Kooperation von
Gefördert von
Unterstützt von

v Satelliten-Workshops q

Löten, Face-Filter und mehr! Das erwartet dich in unseren Satelliten-Workshops in Frankfurt und Rhein-Main.

Komm vorbei und schnupper in unsere Workshops rein, lern das Team und unser Angebot kennen! Keine Vorkenntnisse und meistens keine Anmeldung nötig. Die einzelnen Termine findest du weiter unten. Wir freuen uns auf dich!

Termine
Do. 04.12.25
Bereits vorbei
Schwalbacher Straße 6, 65185 Wiesbaden, Hessen Deutschland
Satelliten-Workshop: Zeichnen mit Code im Jugendraum Bierstadt
↪︎ Jugendliche
#basteln, #diy, #löten, #kunst, #Frankfurt, #workshop, #satelliten-workshop
Hier programmierst du coole Animationen und Kunstwerke mit JavaScript – ganz ohne Vorkenntnisse. Du entscheidest über Farben, Formen und Zufall, der Code macht den Rest. Am Ende entsteht digitale Kunst, die überrascht!
Mi. 19.11.25
Bereits vorbei
Pfarrgasse 29, 63263 Neu-Isenburg, Hessen Deutschland
Eltern-Kind-Workshop im infocafe
↪︎ Jugendliche
#basteln, #diy, #löten, #kunst, #Frankfurt, #workshop, #satelliten-workshop
Hier könnt ihr gemeinsam mit euren Erwachsenen an zwei Workshops teilnehmen. Ihr könnt Leuchtkatzen basteln oder Raketen und Einhörner mit blinkenden Lichtern verzieren sowie eure eigenen Masken basteln und digitalisieren. Keine Anmeldung oder Vorkenntnisse notwendig.
Mi. 12.11.25
Bereits vorbei
Rheinufer 14, 55252 Wiesbaden, Hessen Deutschland
Satelliten-Workshop: Lötstation in der Reduit
↪︎ Jugendliche
#basteln, #diy, #löten, #kunst, #Frankfurt, #workshop, #satelliten-workshop
Hier glüht und funkt es! Bastelt eure eigene Leuchtkatze oder verziert Raketen und Einhörner mit blinkenden Lichtern. Keine Anmeldung oder Vorkenntnisse notwendig.
Mi. 29.10.25
Bereits vorbei
Hans-Böckler-Straße 5 - 7, 65199 Wiesbaden, Hessen Deutschland
Satelliten-Workshop: Lötstation im Schelmengraben
↪︎ Jugendliche
#basteln, #diy, #löten, #kunst, #Frankfurt, #workshop, #satelliten-workshop
Hier glüht und funkt es! Bastelt eure eigene Leuchtkatze oder verziert Raketen und Einhörner mit blinkenden Lichtern. Keine Anmeldung oder Vorkenntnisse notwendig.
Fr. 05.09.25
Bereits vorbei
Schillerstraße 17, 63322 Bulau, Hessen Deutschland
Satelliten-Workshop: Lötstation im SchillerHaus
↪︎ Jugendliche
#basteln, #diy, #löten, #kunst, #Frankfurt, #workshop, #satelliten-workshop
Hier glüht und funkt es! Bastelt eure eigene Leuchtkatze oder verziert Raketen und Einhörner mit blinkenden Lichtern. Keine Anmeldung oder Vorkenntnisse notwendig.
Fr. 08.08.25
Bereits vorbei
Ortenberger Straße 40, 60385 Frankfurt am Main, Hessen Deutschland
Satelliten-Workshop: Zeichnen mit Code im Medien-Studio-Bornheim
↪︎ Jugendliche
#basteln, #diy, #löten, #kunst, #Frankfurt, #workshop, #satelliten-workshop
Hier programmierst du coole Animationen und Kunstwerke mit JavaScript – ganz ohne Vorkenntnisse. Du entscheidest über Farben, Formen und Zufall, der Code macht den Rest. Am Ende entsteht digitale Kunst, die überrascht!
Do. 10.07.25
Bereits vorbei
Kurt-Schumacher-Straße 41, 60311 Frankfurt am Main, Hessen Deutschland
Satelliten-Workshop: Queere Lötstation im KUSS41
↪︎ Jugendliche
#basteln, #diy, #löten, #kunst, #Frankfurt, #workshop, #satelliten-workshop
Hier glüht und funkt es! Bastelt eure eigene Leuchtkatze oder verziert Raketen und Einhörner mit blinkenden Lichtern. Keine Anmeldung oder Vorkenntnisse notwendig.
Di. 24.06.25
Bereits vorbei
Pfarrgasse 29, 63263 Neu-Isenburg, Hessen Deutschland
Satelliten-Workshop: Lötstation im infocafe Neu-Isenburg
↪︎ Jugendliche
#basteln, #diy, #löten, #kunst, #Frankfurt, #workshop, #satelliten-workshop
Hier glüht und funkt es! Bastelt eure eigene Leuchtkatze oder verziert Raketen und Einhörner mit blinkenden Lichtern. Keine Anmeldung oder Vorkenntnisse notwendig.
Di. 17.06.25
Bereits vorbei
Boskoopstraße, 60435 Frankfurt am Main, Hessen Deutschland
Satelliten-Workshop: Lötstation im JuZ Frankfurter Bogen
↪︎ Jugendliche
#basteln, #diy, #löten, #kunst, #Frankfurt, #workshop, #satelliten-workshop
Hier glüht und funkt es! Bastelt eure eigene Leuchtkatze oder verziert Raketen und Einhörner mit blinkenden Lichtern. Keine Anmeldung oder Vorkenntnisse notwendig.

Die Workshops

Lötstation

Lust auf Technik zum Anfassen? In der Lötstation kannst du selbst mit dem Lötkolben ran und deine eigene, leuchtende Figur bauen. Ob einfache Lötkarte oder blinkende Axolotls – hier ist für alle was dabei! Du lernst ganz nebenbei, wie Stromkreise funktionieren und was eigentlich hinter der Elektronik steckt, die unsere Welt am Laufen hält.

 

Das Ganze ist locker aufgebaut: Komm einfach vorbei, leg los, bleib so lange du willst, egal ob 10 Minuten oder 2 Stunden. Am Ende nimmst du dein leuchtendes Lötgut mit nach Hause.

 

Für alle ab 8 Jahren.

Zeichnen mit Code

Wie sieht Kunst aus, wenn du sie nicht direkt zeichnest, sondern programmierst? Im Workshop „Zeichnen mit Code“ wirst du selbst kreativ: mit echten Programmierbefehlen und einer ordentlichen Portion Zufall.

 

Die Künstlerin bleeptrack hat diesen Workshop entwickelt und arbeitete dabei mit Code statt Pinsel. Auch du schreibst hier JavaScript-Code, der animierte Kunstwerke erzeugt. Dabei kannst du z.B. die Farben, Formen und Bewegungen verändern und beobachten, was passiert. Das Besondere: Du bestimmst nur den Weg; was genau am Ende entsteht, überrascht dich jedes Mal aufs Neue.

 

Keine Sorge, du musst kein Coding-Profi sein! Du bekommst alles Schritt für Schritt erklärt und kannst frei herumprobieren. Am Ende hast du deine ganz eigene generative Animation erschaffen. Und wenn du Lust hast, kannst du zu Hause weiterzucoden.

 

Für alle ab 12 Jahren.

Face Mask

Du kennst Face-Filter aus Insta, TikTok & Co, aber hast du dich schon mal gefragt, was dahintersteckt? Wer sieht eigentlich dein Gesicht, wenn du einen Filter nutzt? Und was machen die Apps mit deinen Daten?

 

Der Face Mask Workshop wurde vom Künstler*innen-Kollektiv Katpatat entwickelt. Hier tauchst in die Welt der Filter, digitalen Identität und Selbstdarstellung ein. Du überlegst: Wie will ich im Netz gesehen werden? Was will ich zeigen und was lieber nicht? Danach wird’s kreativ: Du bastelst mit Glitzer, Papier, Stickern & Stiften deine eigene Maske: ganz so, wie du dich zeigen willst oder in welche Rolle du schlüpfen möchtest.

 

Das Highlight: Du digitalisierst deine Maske mit einer App und verwandelst sie in einen echten AR-Filter, den nur du und deine Freund*innen über einen persönlichen Code nutzen können. Keine Likes, kein Algorithmus. Nur du entscheidest, was sichtbar wird.

 

Für alle ab 10 Jahren.

If You Know What I Mean?!

Was bedeutet es, wenn eine Maschine “intelligent” sein soll? Versteht sie uns wirklich oder tut sie nur so? In diesem Workshop von der Künstlerin Anna-Luise Lorenz geht’s um Künstliche Intelligenz, Sprache, Missverständnisse und darum, wie Computer die Welt sehen (oder eben nicht).

 

Du entwickelst deine eigene Computersprache aus Zeichen, Farben und Sounds. Mit Pappe, Stiften und Geräuschen baust du eine kleine Welt und bringst einer KI bei, sie zu verstehen. Doch was passiert, wenn die Maschine nicht richtig zuhört oder dich völlig falsch versteht? Du trainierst, testest, probierst aus und merkst wahrscheinlich, wie schnell aus “intelligent” nur noch Kauderwelsch wird.

 

Am Ende weißt du nicht nur, wie KIs lernen, sondern auch, wie schnell Vorurteile und Fehler “einprogrammiert” werden können und warum es wichtig ist, Maschinen nicht einfach alles zu glauben.

 

Für alle ab 12 Jahren.

Satelliten-Workshop Locations
Infocafe Neu-Isenburg, Pfarrgasse, 63263 Neu-Isenburg, Hesse Germany
infocafe Neu-Isenburg
#offene Jugendarbeit, #Fortbildung
Das fliegende Künstler*innenzimmer im Quartier
#offene Jugendarbeit, #kunst, #Medienpädagogik
Ortenberger Straße 40, 60385 Frankfurt am Main, Hessen Deutschland
Medien-Studio-Bornheim
#offene Jugendarbeit, #Medienpädagogik
Kurt-Schumacher-Straße 41, 60311 Frankfurt am Main, Hessen Deutschland
Queeres Jugendzentrum Kuss 41
#offene Jugendarbeit, #Fachtage, #Fortbildung
Am Brunnengarten 19, 60437 Frankfurt am Main, Hessen Deutschland
Kinder- und Jugendhaus Kalbach
#offene Jugendarbeit
Wegscheidestraße 58, 60435 Frankfurt am Main, Hessen Deutschland
Jugendclub Preungesheim
#offene Jugendarbeit
Pfortenstraße 1, 60386 Frankfurt am Main, Hessen Deutschland
Kinder- und Jugendhaus Fechenheim
#offene Jugendarbeit
Deine Einrichtung ist nicht dabei?

Schreib uns eine Mail und sag uns, wo du dir einen Satelliten-Workshop wünschst!

gefördert von
deine Ansprechperson
Felix
Bitz
er/ihm
Frankfurt
Educator

D Digitale Welten Festival Rückblick 2q24 t

Vom 21. bis 23. Oktober 2024 fand die siebte Ausgabe des Digitale Welten Festivals in einem besonderen Format statt: Beim Urban Creators Hackathon entwickelten 48 Teilnehmer*innen zwischen 10 und 18 Jahren Ideen für ein smarteres Leben in der Stadt und setzten diese in Projektgruppen um. Das Festival sowie die anschließende Ausstellung fanden in den neuen Räumlichkeiten des Frankfurter Chaos Computer Clubs im Gallus statt.

Tag 1
Die dreitägige Projektphase startete in der zweiten Woche der Hessischen Herbstferien.
Tag 2
Die Projektideen werden ausgearbeiten und mit Hilfe verschiedenster Methoden und Materialien ausgearbeitet.
Tag 3
Es ging an die Fertigstellung und Präsentation der Projekte.
Leckerlie-Automat

Wir alle kennen Snack-Automaten, aber Katzen muss man immer selbst füttern? Ab jetzt nicht mehr: der »Leckerli-Automat« lässt sich von Katzen selbst bedienen und erspart so das lästige Füttern. Mit der Pfote lösen Katzen einen Motor aus und selbst programmierte LEDs am Automaten zeigen den Leckerli-Verbrauch an. Beim 5ten Leckerli blinken die LEDs wild, damit die Katzen sich nicht überfressen.

 

Cat Adventures

Ein kollaborativ in Scratch entwickeltes Spiel: Eine Katze wird von einer Maus gejagt. Als Katze musst du einen bestimmten Weg entlang, aber lass dich auf keinen Fall von der Maus fangen! Verschiedene Level führen durch Straßen, ein Katzencafè, Busse, Kanalschächte, Löcher und unterschiedliche Räume.

 

Skyscraper Evaders

Mit dem Auto durch die Stadt fahren, ohne gegen umfallende Hochhäuser zu fahren? Dieser Herausforderung könnt ihr euch beim Spiel »Skyscraper Evaders« stellen. Im Spiel fahrt ihr auf einer Straße während Hochhäuser und Objekte auf die Straße fallen. Ziel des Spiel ist es, auszuweichen und möglichst lange keinen Unfall zu bauen.
Programmiert haben die Hacker*innen das Spiel in Godot. Die Maus wurde selbst 3D-gedruckt und so mit Elektronik kombiniert, dass sie als Controller für das Spiel funktioniert.

 

Ultimate Game Tower

Der Ort für unglaublichen, immersiven Spielspaß: In jeder Etage gibt es ein Game. Wer gewinnt, kann eine Etage höher gehen. Lichter zeigen an, in welchem Level man sich befindet. Wer es ganz nach oben geschafft hat, darf die riesige Wasserrutsche runterrutschen. Klingt nach Spaß, ist es auch – aber nur wenn man schwindelfrei ist.
Geleitet war der Entwicklungsprozess von der Frage: Wie kann man die Stadt noch spielerischer machen?
Hierfür wurden ein 3D Model aus Pappe entwickelt und dann von einem Team in ein digitales Model in RoBlox übersetzt, welches anschließend 3D-gedruckt wurde.

 

Futuristische Stadt

Die Installation zeigt tolle Ideen, wie man Wolkenkratzer noch verwenden könnte. Entwickelt wurden 4 Modelle und Prototypen, um die Ideen zu zeigen: Ein Turm der Energie aus Blitzen speichert, eine 3D-gedruckte Schwebebahn, die sich zwischen Hochhäusern bewegt, Pflanzen, die Wasser filtern und Türme für besseren Internetempfang.
Im Prozess wurden 3D-Modelle, Assets, Augmented Reality und kollaborative Arbeitswerkzeuge erprobt und besprochen.

 

Straßenpflaster

Ein Modell für eine neue Art von Straße: Über einen neuen Tunnel und besondere Öffnungssysteme sollen die in der Stadt allzu häufigen Baustellen vermieden werden. Sollten Arbeiten an Glasfaser-Kabeln oder Rohren nötig sein, geht die Klappe auf und die neuen Kabel können einfach eingelegt werden. In der Arbeit ging es auch um die Frage, wie Straßen funktionieren, welche Akteur*innen beteiligt sind und wer welche Rechte hat.

 

Selbstfahrendes Auto

Für eine neue Art selbstfahrender Autos wurde ein eigenes Modell gebaut. Die Auto-Kamera soll Linien erkennen können, über einen Farbsensor, der programmiert wurde, um Kontraste zu erkennen.
Das Team entwickelte das Modell mit Triebwerk und lötete selbst die LED-Autolichter. In der Entwicklung wurde über Open Source gesprochen und Code von existierenden Projekten via GitHub übernommen und angepasst. Mit Raspberry-Pis und Sensorik wurden Soft- und Hardware zusammengebracht – was eine besondere Herausforderung war.

 

Aqua-Tag

Beim diesem neuartigen, interaktiven Spiel gibt es ein klares Ziel: Schießt den Schwamm mit soviel Wasser ab, wie möglich. Gespielt wird in 2er Teams, bis der smarte Sensor ausschlägt. Das Spiel bringt physische Komponenten, wie Feuchtigkeitssensoren, mit Software zusammen. Zudem wurde ein Logo entwickelt.

 

5★ Museum Deluxe

Wie kann man ein Museum unterhaltsamer machen? Das Projekt zeigt eine mögliche Zukunft. Ein Video aus KI generierten Inhalten (Fotos, Stimmen) zeigt eine neue Art von Museum: Mit einer VR Brille soll man das Museum so ganz neu erleben, sie läft dich ein, immersiv mit Achterbahn durch lang vergangene Geschichte zu reisen. Lass dich mitnehmen auf eine spannende Reise!

 

OMED

Eine App, die helfen soll deine Schule noch besser zu machen. Mit Hilfe der App können Schüler*innen und Lehrende neue Ideen für die Verbesserung der Schule vorschlagen und anschließend darüber abstimmen. Der mit dem MIT App Inventor entwickelte Prototyp zeigt die grundsätzlichen Funktionen der App. Im Prozess wurden gerechte Entscheidungsfindung, App-Entwicklung und App-Gestaltung diskutiert.

 

Lama-Banana

Ein Schiff, das statt auf Öl, auf verschiedene Energiequellen zurückgreifen kann. Der Motor ist von der Fortbewegung von Quallen inspiriert. (Keine Tiere verfangen sich und doppelt so effizient). Solarpanel und Segel werden verwedet, um den Motor aufzuladen. Dabei geht es auch im die Frage nach der Bedeutung von Flüssen in Städten. Sind es Transportwege, Ökosysteme, Treffpunkte, Erholungsgebiete…?

 

Die Ausstellungseröffnung
Am Freitag nach dem Hackathon wurde die große Digitale Welten Ausstellung feierlich eröffnet.
Auch mal mitmachen?

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Wir sagen Danke!

Wir möchten uns von ganzem Herzen bei allen bedanken, die den Urban Creators Hackathon möglich gemacht haben. Ob durch finanzielle Förderung, Expertise, Materialien oder kreative Unterstützung – Ihr alle habt dazu beigetragen, dass dieses Event ein voller Erfolg wurde. Und am allerwichtigsten: Danke an alle, die mitgemacht haben! Eure Kreativität und Ideenreichtum ist ansteckend und es hat super viel Spaß gemacht mit euch zu arbeiten!

Euer Team
Jeanne Charlotte
Vogt
sie/ihr
Frankfurt & Hamburg
Team
Elena Schweikert
Elena
Schweikert
sie/ihr
Köln
Team
Nathalie
Emmer
sie/ihr
Frankfurt
Team, Fachkraft, Educator
Sascha
Sascha
Korolkov
er/ihm
Frankfurt
Team
Bild von Liv
Liv
Märtens
sie/ihr
München
Team
Rainer
Killinger
er/ihm
Frankfurt
Team
Elizaveta
Kazantseva
sie/ihr
Frankfurt
Team
Portrait Camila Stump
Camila
Stump
Frankfurt
Team, Educator, Support
Felix
Bitz
er/ihm
Frankfurt
Educator
Verena Kuni
Verena
Kuni
Frankfurt
Team, Educator
Eine Kooperation von
Gefördert von
Unterstützt von

h Digitale Welten Festival Rückblick 2q23 t

In der sechsten Ausgabe des Digitale Welten Festivals beschäftigten wir uns mit Freund*innenschaft und künstlicher Intelligenz unter dem Motto C0DES & FRI3NDS.

Das Jugendmedienkunstfestival fand vom 23. bis 27. Oktober 2023 statt. Gemeinsam erforschten die 45 Teilnehmer*innen zwischen 10 und 17 Jahren die Zusammenhänge zwischen Freund*innenschaft, künstlicher Intelligenz und anderen Technologien. In vier verschiedenen Workshops stellten sich die Jugendlichen Fragen wie zum Beispiel: Wie zeigen wir uns unseren Freund*innen im digitalen Raum? Welche Technologien stehen uns zur Verfügung, um zu kommunizieren und zu kooperieren? Können künstliche Intelligenzen unsere Freund*innen sein?

Die Festivalwoche
Die dreitägigen Digitale Welten Festivalworkshops starteten zu Beginn der hessischen Herbstferien am 23. Oktober.

WARKShOPS

Dis•AI•dentify

Im Workshop mit Künstler*in und Pädagog*in Janne Kummer erforschten 8 Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren das Zusammenspiel von menschlicher Kreativität und künstlicher Intelligenz. Unter Anleitung der Workshop-Hosts erzeugten sie mit Hilfe von KI-Bildgeneratoren individuelle Avatare. Hierbei diskutierte die Gruppe, welche Schönheitsideale im Internet und in digitalen Bildern oft präsentiert werden und wie künstliche Intelligenzen dazu beitragen, diese Ideale zu verstärken. Sie besprachen, wie solche Darstellungen manchmal einschränkend sein können und nur einem bestimmten Standard entsprechen.

 

Die Jugendlichen ließen ihrer Kreativität freien Lauf und gestalteten individuelle digitale Avatare, die zum Teil von den gängigen Normen abwichen.

Im nächsten Schritt wurden die Avatare zu den Held*innen ihrer eigenen Geschichten. Die Gruppe verwendete KI-Textgeneratoren, um mit sogenannten “Prompts” eine spannende Erzählung zu erstellen. Die Teilnehmer*innen nutzten ihre Avatare als Ausgangspunkte, um Geschichten zu entwickeln, die ihre Persönlichkeit, Hintergrund und Stärken widerspiegelten – von epischen Abenteuern bis hin zu alltäglichen Lebenserfahrungen.

MusikTheaterGameJam

Im Workshop mit Künstler*in, Autor*in & kulturelle*r Bildner*in Sarah Fartuun Heinze hatten 15 Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren die Möglichkeit, eigene analoge oder digitale Games zu entwickeln. Mit Hilfe von Software wie Scratch und Unity, aber auch mit Tonband, Schere und Kleber entwarfen sie ihre Spielwelten und erweckten sie zum Leben.

Statt des traditionellen Wettbewerbs eines Gamejams stand die gemeinsame kreative Arbeit im Vordergrund. Die Spielregeln wurden nicht einfach festgelegt, sondern während des Spielens von den Teilnehmer*innen selbst erdacht. Hierbei ließen die Jugendlichen ihren Ideen freien Lauf und testeten ihre ganz eigenen Vorstellungen von Spielen aus – sei es im Genre des klassischen Jump’n’Runs, in aufregenden Adventures oder in völlig neuen, noch nicht existierenden Spielkategorien.

Code, Remix, Break & Glitch

Im Workshop mit Medienkünstler*in Naoto Hieda experimentieren 12 Teilnehmer*innen zwischen 12 und 15 Jahren mit dem open-source livecoding Tool hydra und erstellten dabei bunte Bilder und Videos in Echtzeit. Hierfür nutzten sie mitgebrachte Fotos, selbstgestaltete Bilder sowie Grafiken aus dem Internet. Durch den Einsatz von Farben und Formen sowie Mauszeiger und Tastatur entstanden einzigartige glitchy Bilderwelten im Sinne des Creative Coding. Dabei waren keine Vorkenntnisse nötig, wodurch manche Teilnehmer*innen zum ersten Mal Coding-Luft schnuppern konnten.

 

Einige Jugendliche verbrachten die Workshop-Pausen mit dem Web Game „Cookie Clicker“. Naoto griff das Interesse auf und startete eine improvisierte Brainstorming Session, bei der die Jugendlichen ihre Vorstellung einer eigenen Version des Spiels diskutierten. Dabei tauschten sie Ideen aus, wie ihr Clicker Game funktionieren sollte, welche Belohnungen es geben könnte und warum manche Items besser sein könnten als andere. Durch die Diskussion entstand ein kreativer Austausch und die Idee, ein eigenes kleines Videospiel zu entwickeln.

Group-Think

Der Workshop mit Performance-Künstler*in Joni Barnard brachte 10 Teilnehmer*innen im Alter von 10 bis 17 Jahren zusammen, um Themen wie kollektives Denken, Teamarbeit, Kommunikation und Protest zu diskutieren.

Die Jugendlichen erforschten die Facetten der nonverbalen Kommunikation und visuellen Sprache, wobei sie sich insbesondere auf Plattformen wie TikTok und andere soziale Medien konzentrierten. Dabei entwarfen sie ihre eigenen Gesten, Symbole und Piktogramme, die sie anschließend in kurzen Videos festhielten. Außerdem zeichneten die Jugendlichen gemeinsam “Bodymaps”: Hierzu legten sich die Teilnehmer*innen auf große Papiere und wurden von den anderen mit einem Stift umrandet. Diese Umrisse befüllten die Jugendlichen dann mit Zeichnungen von Dingen und Themen, die sie bewegen und für die es sich zu protestieren lohnt.

 

Das Workshopkonzept basiert auf Methoden der Künstlerin Stine Marie Jacobsen, die das Projekt Group-Think ursprünglich in Zusammenarbeit mit Jugendlichen in Frankreich entwickelte und 2020 eine Open-Access-Publikation dazu verfasste, die stetig erweitert wird. Am dritten Workshoptag lernten die Jugendlichen Stine in einem Online Call kennen und konnten ihr alle Fragen stellen, die sich angesammelt hatten.

Auch mal mitmachen?

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Die Ausstellung y

Die Ergebnisse der Workshops wurden in diesem Jahr wieder im Frankfurter Galerieraum TOR Art Space ausgestellt. Dort konnten die Arbeiten der Jugendlichen zwei Wochen lang bewundert werden. Die C0DES & FRI3NDS Ausstellung wurde nach nur 2 Tagen Aufbauzeit am Freitag nach den Workshops feierlich eröffnet.

Die Ausstellungseröffnung wurde am Freitag, den 26. Oktober, mit Grußworten von unserer Schirmherrin Elke Voitl, der Künstlerischen Leiterin des NODE e.V. Jeanne Charlotte Vogt, den Festivalleiter*innen und Kurator*innen Anna Meik und Elena Schweikert und Sascha Korolkov, Mitglied des prima e.V. und Digitale Welten Kollege begonnen. Die Festivalteilnehmer*innen erhielten Überraschungsgeschenke und ihre Teilnahmeurkunden. Etwa 100 Besucher*innen besichtigten die Eröffnung von 18-23 Uhr.

 

Die diesjährige Ausstellung wurde vom Darmstädter prima e.V. geplant und gestaltet. Gemeinsam mit dem Digitale Welten Team entwickelten die Designer*innen des Vereins eine Ausstellungsarchitektur, die die Arbeiten der Jugendlichen zur Geltung brachte und zum mitmachen einlud. Zum Beispiel bauten die prima-Mitglieder etwa 1,60 m hohe DW Buchstaben, auf denen sich alle Ausstellungsbesucher*innen mit Stiften und Stickern verewigen und dabei ins Gespräch kommen konnten.

 

Die künstlerischen Projektergebnisse der Workshopgruppen konnten nach der Eröffnung noch bis zum 12. November bewundert werden.

1

Die Teilnehmer*innen des Dis•AI•dentify Workshops animierten ihre Avatare und setzten KI-basierte Sprachsynthese-Tools ein, um ihren digitalen Figuren das Sprechen beizubringen. Die fertigen Videos konnten die Ausstellungsbesucher*innen auf einer Installation aus selbstgebauten Fernsehern aus Screens, Raspberry Pis und Lautsprechern bestaunen. Die Avatare aller Teilnehmer*innen wechselten sich auf den TVs ab, während das Publikum gespannt zuhörte.

2

Der Workshop Code, Remix, Break & Glitch zeigte seine Ergebnisse in Form einer großen Installation. Bauzäune, die vor einer weißen Wand standen – beides mit den ausgedruckten Kunstwerken der Jugendlichen und buntem Bastelmaterial behangen – wurden von drei Beamern mit Videos der digitalen hydra Artworks angestrahlt. Außerdem konnten Ausstellungsbesucher*innen sich selbst über eine Webcam auf einem glitchy Computerbildschirm sehen und verschiedene Effekte ausprobieren.

3

Die Teilnehmer*innen des Group-Think Workshops hielten ihre Ergebnisse in Form von kurzen TikTok Videos fest, in denen die Jugendlichen ihre selbst ausgedachten Kommunikationsmöglichkeiten zeigten. Mit Gesten, Tanzbewegungen und Gangarten zeigten sie ihre Art der nonverbalen Verständigung. Zudem wurden die gemeinsam gezeichneten Bodymaps auf großen Papieren und Kommunikationssymbole auf Holzplatten ausgestellt.

4

An einer weiteren Station konnten die Ergebnisse des MusiktheaterGameJams ausprobiert werden. An sechs Laptops und einem Desktop-PC hatten die Besucher*innen die Möglichkeit verschiedene Games anzuspielen. Die Teilnehmer*innen des Workshops haben Jump’n’Runs, einen Coin Clicker, einen Dungeon Crawler und sogar ein kleines 3D Adventure gebastelt. An einem der Geräte konnte man außerdem ein Multiplayer-Geräusch-Quiz spielen. Hierzu nutzten die Spieler*innen vier Paar Kopfhörer, die von den Jugendlichen aufgenommene Sounds abspielten. Auf dem Tisch lagen Gegenstände, wie Metallketten, raschelndes Papier oder eine Glasflasche, denen die Geräusche dann zugeordnet werden mussten.

Zusätzlich zu den Ausstellungsstücken aus den vier Workshops gab es verschiedene Mitmach-Stationen und andere Extras zu entdecken. Zum Beispiel gab es Löt- und Basteltische, die  von ehrenamtlichen Helfer*innen aus dem DW-Netzwerk betreut wurden. Hier konnten sich  Bastelbegeisterte an den verschiedensten Materialien bedienen und mit buntem Papier, Stickern, Glitzer, Stiften, Schere, googly Eyes und Kleber Wimpel, Bilder und Figuren gestalten oder leuchtende LED-Karten und Schmuck aus alten PC-Tastatur-Keys löten.

Außerdem bot Nathalie eine Mitmach-Station an, bei der kurze Stop-Motion-Animationen produziert wurden. Hier konnten die Ausstellungsbesucher*innen mit bereitgestellten Materialien Figuren gestalten und diese mit Hilfe von Trickboxen und iPads mit der App Stop Motion Studio animieren. Auch Figuren, die die Teilnehmer*innen während der Workshoptage gestaltet haben, kamen hier zum Einsatz.

Eure Workshop Hosts
Janne
Kummer
they
Berlin
Künstler*in
Künstler*in Sarah Fartuun Heinze sitzt hinter vielen Pflanzen auf dem Boden und hantiert lachend mit bunten Kabeln.
Sarah Fartuun
Heinze
keine Pronomen
Hamburg
Künstler*in
Naoto
Hieda
they+
Tallin
Künstler*in
Joni
Barnard
they/them
Berlin
Künstler*in
Isaak
Kudaschov
er/ihm
Frankfurt
Support
Portrait Camila Stump
Camila
Stump
Frankfurt
Team, Educator, Support
Franka
Osthoff
sie/ihr
Frankfurt
Support
Setareh
Hartwich
sie/ihr
Frankfurt
Support
Euer Team
Anna
Meik
sie/ihr
Frankfurt
Team
Elena Schweikert
Elena
Schweikert
sie/ihr
Köln
Team
Jeanne Charlotte
Vogt
sie/ihr
Frankfurt & Hamburg
Team
Nathalie
Emmer
sie/ihr
Frankfurt
Team, Fachkraft, Educator
Elizaveta
Kazantseva
sie/ihr
Frankfurt
Team
Sascha
Sascha
Korolkov
er/ihm
Frankfurt
Team
Verena Kuni
Verena
Kuni
Frankfurt
Team, Educator
Bild von Liv
Liv
Märtens
sie/ihr
München
Team
Andrea Eberlein
Andrea
Eberlein
sie/ihr
Frankfurt
Team, Fachkraft
Rainer
Killinger
er/ihm
Frankfurt
Team
Placholder
Jannik
Buddeberg
er/ihm
Frankfurt
Team
Ein Projekt von
Gefördert von
In Kooperation mit
Vorprogramm "Satelliten-Workshops" mit
die Hände vieler Personen löten gemeinsam elektronische Musikgeräte (Synthesizer)

pOutdoor Lab u Rückblick 2020o

Löten, Sticken und elektronische Musik im Medien-Studio-Bornheim

Zwei tolle Wochen Kunst und Technik in den Sommerferien! Gemeinsam mit dem Team des Medien-Studio-Bornheims haben wir den dortigen Hof in einen kreativ-Space mit drei Workshopstationen verwandelt. Vom 3. bis zum 14. August 2020 haben insgesamt 22 Jugendliche im Alter von 10 – 18 Jahren die letzten beiden Sommerferienwochen genutzt, um in verschiedenen Workshops die Funktions- und Nutzungsweisen diverser Technologien kennenzulernen.

 

Es entstanden individuelle Bauchtaschen, Blinkenrockets und kreativer Schmuck. In verschiedenen Workshops wurden eigene Synthesizer zusammengesteckt oder gelötet und mit professionellem Equipment elektronische Musik erzeugt. Die dabei entstandene Band Ear Catch hat die Grundlagen von HTML und CSS gelernt, um ihre eigene Bandpage zu programmieren. Und zum Abschluss der jeweiligen Workshop-Wochen standen Ergebnisse, die sich hören lassen! Vor dem Publikum aus Eltern, Freunden und Presse haben die Jugendlichen ihre Songs vorgespielt und live performt. Am Abschlusstag, den 14.08., war dann sogar der Release eines ganzen Albums!

Die Workshops
Experimentierstation
Digitale Klangerzeugung und Musikproduktion auf dem Ipad
Bandpage
Digitaler Sound selbstgemacht
Euer Team
Anna
Meik
sie/ihr
Frankfurt
Team
Andrea Eberlein
Andrea
Eberlein
sie/ihr
Frankfurt
Team, Fachkraft
Rainer
Killinger
er/ihm
Frankfurt
Team
Location
Förderer & Partner*innen
Digitale Welten 2024: Ausstellung
Programm
Künstler*innen
Anna-Luise
Lorenz
sie/ihr
Berlin
Künstler*in
Kati
Hyyppä
sie/ihr
Berlin
Künstler*in
Rosi
Grillmair
she/her
Linz
Künstler*in
Teilnehmer*
innen
Frankfurt
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Was ist Digitale Welten?

Digitale Welten ist ein Programm und Netzwerk für politische und kulturelle Medienbildung in Frankfurt am Main und Hessen. Im Mittelpunkt stehen die kreative und kritische Auseinandersetzung mit Medien, Technologien, Informatik, Design und Kunst.

 

Bei Digitale Welten habt ihr die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken, eigene Projekte zu gestalten und eure Ideen einzubringen. In unseren Workshops und Veranstaltungen lernt ihr nicht nur neue Fähigkeiten, sondern entwickelt gemeinsam mit anderen kreative Tech- und Kunstprojekte. Ob Film, Design oder Programmierung – wir unterstützen euch dabei, eure Visionen zum Leben zu erwecken.

Eine Kooperation von
Gefördert von
Unterstützt von

DDigitale Welten Festival Rückblick 2e22

Das Motto unseres fünften Jugendmedienkunstfestivals lautete "SAFE!?" - alles drehte sich um Wahrheiten, Widersprüchlichkeiten und Gestaltungsspielräume in der digitalen Welt.

Beim Digitale Welten Festival 2022 entwickelten Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren wieder viele kreative und kritische Projekte. Vom 1. bis 3. Oktober fanden vier Workshops in Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Frankfurt und Umgebung, dem Künstler*innenhaus Mousonturm und dem Jungen Museum Frankfurt statt.

Unter dem Motto “SAFE!?” nahmen wir mit den Teilnehmer*innen Wahrheiten, Widersprüchlichkeiten und Gestaltungsspielräume in unserer digital-analogen Welt unter die Lupe und stellten sie in Frage. 

Die Festivalwoche
Am 1. Oktober 2022 startete das Digitale Welten Festival in seine fünfte Runde.

WARKShOPS

#1 If you know what I mean?!

Im Workshop der Künstlerin, Designerin und Researcherin Anna-Luise Lorenz entwickelten die Teilnehmer*innen Geheimsprachen und Codes für die Kommunikation zwischen Maschinen und anderen Wesen und bauten hierfür brabbelnde, sich bewegende Objekte.

 

Der Workshop im Künstler*innenhaus Mousonturm begann mit einem Aufwärmspiel, bei dem die Jugendlichen mit einer App der Künstlerin eine KI-gestützte Flüsterpost durchgeführt haben. Zungenbrecher wurden eingesprochen und mittels Spracherkennung in Text umgewandelt. Anschließend hat eine synthetische Stimme diesen Text wieder ausgegeben, wodurch am Ende ein lustiger, verfremdeter “Sprach-Salat” entstand.

 

Danach diskutierten die Teilnehmer*innen über Sprache, Spracherkennung und Sprachsynthese und überlegten wo wir heute bereits von sprechenden und hörenden Objekten umgeben sind. Es wurde auch darüber nachgedacht, warum Dinge beispielsweise als „weiblich“ und „männlich“ kategorisiert werden, wenn sie doch eigentlich kein Geschlecht oder gar Körper haben haben.

 

Jetzt ging die Arbeit erst richtig los! Die Jugendlichen haben bunte Formen aus Papier und Stoff gebastelt und damit eine künstliche Intelligenz trainiert. Mittels der Onlineplattform Teachable Machine konnten sie Bildmodelle für die Bilderkennung erstellen. Durch die eigenständige Bearbeitung des Codes ihrer Bildmodelle konnten die Teilnehmenden daraufhin selbst aufgenommene Audios von Silben wie zum Beispiel “ung” oder “ra” mit den Papierformen verknüpfen. Wenn das Bildmodell über die Laptop-Kamera eine Form erkannt hat, wurde das entsprechende Audio abgespielt – Die Formen haben sprechen gelernt!

2# Hacking the web

Im Workshop von Designer Alexander Roidl im Kinder- und Jugendhaus Fechenheim hinterfragten die Teilnehmer*innen die gängigen Darstellungsweisen von Informationen im Internet und schauten mit HTML und CSS hinter die Kulissen ihrer Lieblingswebseiten.

 

Hierbei stellten sie sich die Fragen: Was machen wir eigentlich, wenn wir online sind und was steckt hinter den gut bedienbaren und schön gestalteten Websites von Firmen, Stars und News-Kanälen?

Die Jugendlichen suchten ihre Lieblingselemente zusammen, veränderten lokal das Aussehen des “No-Internet-Connection” Dino Minigames und vieles mehr. Sie lernten, den Code zu lesen, aus dem das Internet gebaut ist, und ihn für die eigenen Experimente zu nutzen.

 

Außerdem zogen sie sich Motive aus dem Internet und bedruckten damit T-Shirts, die zusammen mit ihren digitalen Website-Kreationen als Ergebnisse präsentiert werden konnten.

Nur mal gucken?

Für alle Teilnehmer*innen, die keine 3 Tage Zeit hatten oder einfach nur mal in unser Festival reinschnuppern wollten, wurden zwei eintägige Kurzworkshops veranstaltet. Beide Workshops fanden jeweils zweimal an unterschiedlichen Orten statt.

KURZ-WuRKSHoPS

#1 Making a Digital Facemask

Mit den drei niederländischen Künstler*innen Lisa, Esther und Neander vom Kollektiv Katpatat haben Teilnehmer*innen-Gruppen im Medien-Studio-Bornheim und im Jungen Museum Frankfurt jeweils einen Tag lang analoge und digitale Gesichtsmasken kreiert, mit denen sie ihre Identität zum Ausdruck bringen und gleichzeitig verschleiern können. Auf Englisch und Deutsch haben sich die Jugendlichen dabei mit Katpatat ausgetauscht: Warum sind so viele beliebte Facemask Apps unsicher? Wie kann ich meine Daten schützen, ohne dass ich auf das spielerische Ausdrücken und Transformieren meiner Identität verzichten muss? Letzterer Frage widmete sich der Workshop dann kreativ.

 

Die Teilnehmer*innen haben gemalt, geschnitten und geklebt und dabei z.B. Roboter, regenbogen-bunte Einhörner, abstrakte Formen, Versionen von Emoji und ein anthropomorphes Feuer erschaffen.

Der zweite Teil bestand aus zwei Stationen: Bei einer Station haben die Teilnehmer*innen an Tablets mit einer von den Künstler*innen entwickelten App ihre Masken fotografiert, bearbeitet, und zu Gesichtsfiltern umgewandelt. An der anderen Station testeten die Jugendlichen in Gruppen Sparks AR. Dabei wurde von Katpatat gezeigt, wie sich die Teilnehmer*innen vor dem Abgreifen ihrer Daten schützen können. Gemeinsam setzten sie dann die Bildersuche ein, um Dateien zu finden, die sie zu augmented reality (AR) Gesichtsfiltern verzerren konnten. Mit der Laptop Kamera wurden sie selbst zu Brokkoli- und Kartoffel-Köpfen. Schnell kamen die Jugendlichen auf die Idee, dasselbe mit gefundenen Bildern von bekannten Personen machen zu können. Dabei konnten die Jugendlichen herausfinden, wie ihre Daten zum Teil manipuliert werden können, wobei sie gleichzeitig einen Einblick in die Prozesse dahinter bekamen, was ihnen einen größeren Schutz ihrer Identität ermöglichte.

#2 BattleBits

Im Workshop von den Niederländischen Künstlern Ibo Ibelings und Jelle Reith haben die Teilnehmer*innen im Jugendhaus Riedberg und im Jugend hackt Lab in der Stadtbibliothek Offenbach ihre eigenen Zeichenroboter programmiert.

Meistens nehmen wir an, dass Roboter nur in Laboren großer Technologiefirmen entstehen (können), und dass ihre Funktionsweise auf super kompliziertem Code basiert, den wir sowieso nie verstehen werden. Tatsächlich können aber mit einfachen Mitteln wie Sensoren, Motoren und Rädern Roboterfahrzeuge entwickelt werden, die wie Lebewesen auf Reize ihrer Umgebung reagieren – und zeichnen können.

Die Teilnehmer*innen haben spielerisch erfahren, wie Sensoren den Robotern dabei helfen, ihre Umwelt wahrzunehmen, und gelernt, diese entsprechend zu steuern. Dabei haben sie sich mit den dafür notwendigen elektronischen Grundlagen beschäftigt und eigenständig das Roboter-Verhalten programmiert. Jeder Roboter wurde individualisiert: Auf welche Art die Roboter die Welt erkunden sollen,  konnten die Jugendlichen selbst überlegen – egal ob schüchtern, stürmisch oder wohl überlegt. Die kleinen Roboter hatten eine Halterung für Stifte und fuhren gemeinsam auf einer Leinwand am Boden umher: Somit entstanden Zeichnungen, die auf 1,5 m x 1,5 m zu einem großen Gesamtkunstwerk zusammenwuchsen.

 

Festival Ausstellung

Die Ergebnisse der Workshops wurden in diesem Jahr im Frankfurter Galerieraum TOR Art Space ausgestellt. Dort konnten die Arbeiten der Jugendlichen ganze zwei Wochen lang bewundert werden.

Mit ihren Ausstellungsstücken bieteten die Teilnehmer*innen einen Enblick in die Entwicklung ihrer Projekte: Zum Beispiel hatte der Workshop “If you know what I mean?!” ihre Silben-Formen auf große Objekte montiert und sie mit Schnüren, Rollen und Halterungen bewegbar gemacht. So konnten die Besucher*innen selbst spielerisch erkunden, wie z.B. eine KI aus Silben Sprache entwickelt. Mit einer Smartphonekamera wurde das Objekt erkannt und die entsprechende Audio abgespielt. Ein Tablet mit Diktier-App hat gleichzeitig versucht, aus dem Silben-Chaos einen sinnhaften Text zu erstellen. Resultat: Absurd-lustige Brabbel-Texte!

Die Ausstellung zeigte außerdem die Zeichnungen der Battle Bits und die gebastelten Facemasks, die auch digital „anprobiert“ werden konnten. An einer Station konnten die gehackten Computerspiele aus dem Workshop “Hacking the web” gespielt werden und die von den Teilnehmer*innen bedruckten T-Shirts wurden ausgestellt.

 

Die Ausstellungseröffnung wurde mit Grußworten von unserer Schirmherrin Elke Voitl, der Künstlerischen Leiterin des NODE e.V. Jeanne Charlotte Vogt, den Festivalleiter*innen und Kurator*innen Anna Meik und Alexandra Waligorski und Leander Herzog, Vertreter des Festivals Politik im Freien Theater und des Künstler*innenhaus Mousonturm begonnen. Die Teilnehmenden erhielten ein Überraschungsgeschenk und ihre Teilnahmeurkunden. Mehr als 100 Besucher*innen besichtigten die Eröffnung von 18-23 Uhr.

 

Gestaltet wurde die Ausstellung vom Offenbacher Verein DIESE Kultur e.V.

Eure Workshop Hosts
Anna-Luise
Lorenz
sie/ihr
Berlin
Künstler*in
Alexander
Roidl
er/ihm
Frankfurt / Mainz
Team, Educator
Ibo
Ibelings
Utrecht
Künstler*in
Jelle
Reith
Niederlande
Künstler*in
Euer Team
Anna
Meik
sie/ihr
Frankfurt
Team
Jeanne Charlotte
Vogt
sie/ihr
Frankfurt & Hamburg
Team
Alexandra
Waligorski
sie/ihr
Hamburg
Team
Verena Kuni
Verena
Kuni
Frankfurt
Team, Educator
Elena Schweikert
Elena
Schweikert
sie/ihr
Köln
Team
Ludwig Schaible
Ludwig
Schaible
Frankfurt
Fachkraft, Educator
Andrea Eberlein
Andrea
Eberlein
sie/ihr
Frankfurt
Team, Fachkraft
Portrait Camila Stump
Camila
Stump
Frankfurt
Team, Educator, Support
Felix
Bitz
er/ihm
Frankfurt
Educator
Rainer
Killinger
er/ihm
Frankfurt
Team
Sascha
Sascha
Korolkov
er/ihm
Frankfurt
Team
Bild von Liv
Liv
Märtens
sie/ihr
München
Team
Ein Projekt von
Gefördert von
In Kooperation mit
Festivalprogramm
FREQUENTLY ASKED QUESTIONS:
Was ist ein Hackathon?

Ein Hackathon ist ein Event, bei dem Menschen zusammenkommen, um in Teams an spannenden, selbst ausgedachten Projekten zu arbeiten. Es geht darum, mithilfe von Technik kreative Ideen und Lösungen für echte Probleme zu finden, die euch betreffen. Ihr habt drei Tage Zeit, um eure Ideen mit Support von tollen Mentor*innen umzusetzen und am Ende zu präsentieren. Nutzt die Skills von Künstler*innen und verschiedene Methoden wie Programmieren, Löten, Design und mehr. Es geht vor allem darum, Neues zu lernen, gemeinsam Spaß zu haben und kreativ zu sein.

Wer kann mitmachen?

Alle Menschen zwischen 11 und 18 Jahren können mitmachen. Ihr braucht keine Vorkenntnisse oder genaues Wissen über Technik, um teilnehmen zu können.

Wann findet das Event statt?

Der Hackathon findet in der zweiten Herbstferienwoche vom 21. bis zum 23. Oktober statt. Die Ausstellungseröffnung ist am 25. Oktober.

Wo findet das Event statt?

Der Hackathon findet in Frankfurt am Main statt.

 

Hackspace Chaos Computer Club FFM
Hohenstaufenstr. 8
60327 Frankfurt am Main

 

Auf Karte anzeigen c

Was kostet die Teilnahme?

Die Teilnahme kostet solidarisch 0-30 € – inklusive Getränke, Snacks und Verpflegung. Ihr könnt bei der Anmeldung ganz einfach eingeben, wieviel ihr zahlen könnt und möchtet.

Wo werden die Ergebnisse präsentiert?

Die Ausstellungseröffnung bildet den feierlichen Abschluss des Festivals. Hier könnt ihr eure fertigen Projekte präsentieren und die Ergebnisse der anderen Workshopgruppen bestaunen. Familien, Freund*innen und alle anderen Interessierten sind herzliche eingeladen vorbeizuschauen. Mehr Infos c

Aber sind Hacker*innen nicht böse?

Nein, das Bild, das Medien oft von Hacker*innen zeichnen, trifft wenn überhaupt nur auf einen sehr kleinen Teil von Hacker*innen zu. Der ursprüngliche Begriff meint tatsächlich auch etwas anderes, als die inzwischen gängige Duden-Deutung.

Bei unseren Events fühlen wir uns der ursprünglichen Begriffsbedeutung verbunden. Hacken bedeutet für uns einen kreativen und kritischen Umgang mit Technik. Wir wollen gemeinsam Systeme (nicht nur technische) verstehen, auseinandernehmen und neu zusammensetzen und anpassen – das bedeutet für uns Hacken. Außerdem fühlen wir uns der →Hacker*innenethik verpflichtet und thematisieren sie auf verschiedene Arten bei unseren Angeboten.

Wie kann ich mich anmelden?

Das geht ganz einfach online über diesen Link: →ticket.nodeforum.org/dw-24

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Grußworte

Liebe Jugendliche,

ich bin Eileen O’Sullivan und kümmere mich in dieser Stadt um die Anliegen der Bürger:innen und um die Digitalisierung. Und ich bin offen und immer daran interessiert, wie wir mit digitalen Technologien wie KI, Robotik oder Sensorik das Leben in unserer Stadt besser, fairer und lebenswerter machen können. Dafür brauchen wir eure Kreativität und eure innovativen Ideen. Mir ist nämlich enorm wichtig, dass ihr eure Perspektiven in die Entwicklung einer Smart City einbringt. Dass ihr euch mit euren Ideen nicht begrenzen lasst. Dass ihr kritisch nachfragt und sagt, was euch nervt. Eine Smart City ist für alle da – auch für euch. Deshalb macht mit, bringt euch ein beim Urban Creators Hackathon. 3 Tage. Zusammen mit anderen die digitale Zukunft gestalten. Lösungen finden für Dinge, die euch in eurem Alltag nerven. Technische Prototypen entwickeln, die zeigen, wie es gehen kann. Was möglich ist.

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Hallo an alle Interessierten im Bereich der digitalen Medien und der Medienkunst,

liebe Pädagog:innen und Künstler:innen, willkommen den zahlreichen Kooperationspartner:innen ganz besonders jedoch allen jungen Menschen, die sich mit den Digitalen Welten beschäftigen, als Sozial- und Gesundheitsdezernentin setze ich mich viel damit auseinander wie es den Menschen in Frankfurt geht, was sie brauchen und wie wir hier vor Ort gut miteinander leben können. Das Leben der Menschen findet aber seit langer Zeit nicht mehr nur offline, sondern auch online statt. Es gibt kaum noch Personen, die nicht auch im Internet unterwegs sind und ein Smartphone, Laptop oder Computer nutzen. Ganz besonders Kinder und Jugendliche nutzen digitale Medien inzwischen selbstverständlich. Damit gehört die digitale Welt untrennbar zur sozialen Welt. Das hat einen großen Einfluss auf die Art und Weise wie wir alle kommunizieren, wo und welche Nachrichten wir konsumieren, wie Algorithmen funktionieren und uns beeinflussen.

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Was ist Digitale Welten?

Digitale Welten ist ein Programm und Netzwerk für politische und kulturelle Medienbildung in Frankfurt am Main und Hessen. Im Mittelpunkt stehen die kreative und kritische Auseinandersetzung mit Medien, Technologien, Informatik, Design und Kunst.

 

Bei Digitale Welten habt ihr die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken, eigene Projekte zu gestalten und eure Ideen einzubringen. In unseren Workshops und Veranstaltungen lernt ihr nicht nur neue Fähigkeiten, sondern entwickelt gemeinsam mit anderen kreative Tech- und Kunstprojekte. Ob Film, Design oder Programmierung – wir unterstützen euch dabei, eure Visionen zum Leben zu erwecken.

Das Team
Jeanne Charlotte
Vogt
sie/ihr
Frankfurt & Hamburg
Team
Elena Schweikert
Elena
Schweikert
sie/ihr
Köln
Team
Nathalie
Emmer
sie/ihr
Frankfurt
Team, Fachkraft, Educator
Felix
Bitz
er/ihm
Frankfurt
Educator
Elizaveta
Kazantseva
sie/ihr
Frankfurt
Team
Rainer
Killinger
er/ihm
Frankfurt
Team
Sascha
Sascha
Korolkov
er/ihm
Frankfurt
Team
Portrait Camila Stump
Camila
Stump
Frankfurt
Team, Educator, Support
Bild von Liv
Liv
Märtens
sie/ihr
München
Team
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